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PAULINA UNCIAL ist der älteste von mehreren Fonts, die ich im Laufe der Jahre für den privaten Gebrauch entworfen habe. Es handelt sich um eine Halbunzialschrift, wie sie in der Buchhandschrift des 6.–8. Jahrhunderts verbreitet war.

Der Font ist inspiriert von den Landkarten der englischen Illustratorin Pauline Baynes (1922–2008), die sie zu J.R.R. Tolkiens Romanen schuf: »A Map of Middle-earth« (1969, veröff. 1970) und »There and Back Again: A Map of Bilbo’s Journey Through Eriador and Rhovanion« (1977), welche beide in den Siebzigerjahren als Poster veröffentlicht wurden. Die Karte von Mittelerde, zu der Tolkien selbst noch Informationen beisteuerte, hängt goldgerahmt in meiner kleinen Bibliothek.

Die Schrift wurde zu meiner Zeit als aktives Mitglied im Fantasy-Club FOLLOW auch zeitweise – damals noch handgezeichnet – als Titelschriftzug für die Zeitschriften Magira und Follow verwendet. Sie erscheint auch (in einer früheren Version) auf den Landkarten zu meinen eigenen Romanen Die Ringe der Macht (1998) und Die Herren der Zeit (2000). Sie ist eher für Überschriften und zu Dekorationszwecken und weniger für fortlaufende Texte geeignet.

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TENGWAR INGOLME ist ein Font, den ich ursprünglich entworfen habe, um eigene Tastaturaufkleber für die Tengwar-Schrift zu erstellen. Er basiert in seinen Formen auf der VAG Rounded, ist aber von Grund auf neu konstruiert. Das Ziel dabei war, die Tengwar-Schrift Tolkiens auf ihre Grundelemente – Bogen und Strich – zu reduzieren und einen Font zu schaffen, der mit serifenlosen Schriften harmoniert. Die Anordnung der Zeichen folgt dem von David Stephen Smith begründeten System. Die Zeichenbelegung entspricht den Fonts von Smith und anderen bekannten Tengwar-Font-Gestaltern, nur ist das Zeichen Nr. 196 (Adieresis = Unicode 00C4) mit einem umgekehrten rómen belegt, wie ich dies für die Darstellung des uvularen r der deutschen Sprache benötige.

In der ZIP-Datei ist der Font als TTF und OTF enthalten, darüber hinaus neben einer Zeichenübersicht auch eine Vorlage für Tastaturaufkleber. Diese sind für die Apple-Tastatur konzipiert, aber auch für Windows-Tastaturen zu verwenden (vorzugsweise für flache Tasten oder Tastaturfolien aus Silikon). Für eine korrekte Darstellung muss das Tastaturlayout auf US-Amerikanisch eingestellt sein.

Ingolme‹ ist das Quenya-Wort für ›Kenntnis, Lehre (von etwas), Wissenschaft‹, engl. lore.

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MYTHORS WELT ist eine Übersichtskarte der Handlungsräume zur Romanheft-Serie MYTHOR, die Anfang der 1980er-Jahre im Pabel Moewig Verlag erschien. Weitere Detailkarten zur Serie finden sich auf der Seite »Landkarten«.

Die Serie spielt anfänglich in der nördlichen Welt »Gorgan« und geht dann durch die Düster- und Schattenzone, in der eigene physikalische Gesetze herrschen, zur südlichen Welt »Vanga«. Die Landformen fügen in der Nordhälfte ähnlich wie Sternbilder zur Gestalt des Kriegers Morgan, in der Südhälfte zur Göttin Vanga zusammen. Die Konzeption geht im Wesentlichen auf Ideen des Autors Ernst Vlcek zurück.

Es war die einzige Karte zur Serie, die in Farbe angelegt war. Sie lässt sich in vier DIN-A-4-Teilen als farbiges PDF (komprimiert als ZIP-Datei) zum persönlichen Gebrauch herunterladen.

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DRACHENLAND ist ein Fantasy-Strategiespiel aus dem Jahre 1984 im Rahmen der Romanheftserie MYTHOR, das ab Bd. 150 zum Auftakt des gleichnamigen zehnbändigen Kurzzyklus in der Heftmitte in 6 Folgen abgedruckt wurde. Spielkonzept und Gestaltung von Helmut W. Pesch.

Der Spielmechanismus ähnelt dem von CoSim-Spielen, damals populärer als heute. Dabei handelt es sich um Kriegsspiele, die aus einem gedruckten Spielplan in Form einer Karte bestanden, welche mit einem regelmäßigen Sechseckmuster überzogen war. Die Spielsteine (Counter) waren ausgestanzte Pappstücke, auf denen Einheiten als Symbole mit verschiedenen Spielwerten wie Bewegungsreichweite, etc. wiedergegeben waren. Die Themen reichten von historischen Schlachten bis zum II. Weltkrieg. SF- oder Fantasy-Szenarien waren eher die Ausnahme. Inhaltlich greift das Spiel Elemente aus dem von Hubert Straßl und Eduard Lukschandl konzipierten strategischen Fantasy-Spiel ARMAGEDDON aus den 1960er-Jahren auf, das eine der Grundlagen für den Fantasy-Club FOLLOW bildet.

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